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Zucker – ein raffiniertes LuderDrucken

Der weiße Zucker ist bekanntlich ein raffiniertes Produkt, welches so in der Natur nicht vorkommt. Diese konzentrierte Süße ist ein unnatürliches Kohlenhydrat, welches dem Körper Enzyme, Mineralien und Vitamine (z.B. B12) abverlangt, um verstoffwechselt werden zu können.

Gewinnmaximierung – „eine feine Sache“

Süße Speisen schmecken uns im Allgemeinen recht gut, was die Industrie dazu bewog, den Zucker als Geschmacksverstärker zu entdecken, und so finden wir ihn in fast allen Fertiggerichten. Selbst bei Katzenfutter macht die Industrie nicht halt, denn es geht wie immer um Gewinnmaximierung. Der Kristallzucker hat jedoch fatale Folgen auf unsere Gesundheit, insbesondere auf unseren Darm, wo er wie ein „Strohfeuer“ verbrennt und dabei die Darmzotten schädigt und eine völlig andere Darmflora begünstigt. Ab diesem Zeitpunkt fangt sich der Teufelskreis zu drehen an. Wenn wir raffinierten Zucker essen, bekommen wir andere Bakterien und Pilze im Darm, die wiederum nach Zucker schreien und in uns das entsprechende Verlangen wecken.

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Zucker als Droge

Laut einem Bericht der Zeitschrift Journal of Psychoactive Drugs aus dem Jahre 2010 verursacht Zucker bei manchen Menschen eine Freisetzung von euphorisierenden Endorphinen im Gehirn, ganz ähnlich wie die abhängig machenden Drogen. Menschen mit Zuckersucht zeigen das ganze Spektrum der Drogenabhängigkeit. Es kommt zu Heißhunger Attacken, der Bedarf nach Süßem steigert sich und dramatische Entzugssymptome/Stimmungsschwankungen treten auf.

Es gibt Hoffnung

Die gute Nachricht ist, dass trotz der Abhängigkeit ein Befreiungsszenario gut machbar und selbst bei Familien mit Kleinkindern möglich ist. Für den Anfang drei Tipps:

  1. Rohes Bio Obst und Gemüse / Versorge Dich mit frischem Bio Obst und Gemüse, denn dieses liefert natürliche (komplexe) Kohlenhydrate. Diese haben den Vorteil, dass sie nicht nur diverse Zuckerarten liefern, sondern auch die zur Verstoffwechselung nötigen Enzyme. Darüber hinaus steigt der Glykämische Index relativ langsam an, wofür die Bauchspeicheldrüse (Pankreas) sehr dankbar ist, da sie damit ausreichend Zeit für die Insulinproduktion hat
  2. Vollkornbrot statt Weißmehlprodukte / Esse Vollkornbrot (am besten Selbstgebackenes) und meide Weißmehlprodukte. Auch hier haben wir entweder mit natürlichen (komplexen) Kohlenhydraten zu tun oder mit raffinierten (degenerierten) leeren Kohlenhydraten. Die Umstellung auf Vollkornbrot wird den glykämischen Index – genauso wie zuvor – nur langsam ansteigen lassen, was für die Energieversorgung unseres Körpers absolut entscheidend ist.
  3. Studentenfutter statt Knabbersnacks / Unbehandelte Nüsse, Samen und ungesüßte Trockenfrüchte (Studentenfutter) sind perfekt für jemanden, der seine Zuckersucht loswerden möchte. Sie liefern Eiweiß, Energie und gesunde Pflanzenfette, ohne den Blutzucker in die Höhe zu jagen.

Richtig Essen BuchSolltest Du von der Zuckersucht betroffen sein und die Schokolade zu Deinen Lieblingsspeisen zählt, so wisse, dass die Folgen verheerend sind, abgesehen von wahrscheinlichem Übergewicht, Energie- und Lustlosigkeit – Zucker ist der Säurebildner schlechthin. Die Übersäuerung im Körper ist die Grundlage für die bekannten Zivilisationskrankheiten wie: Diabetes, Rheuma, Gicht, Osteoporose, Bluthochdruck, Herzinfarkt, Gehirnschlag, Krebs, Depressionen usw. Ich denke – das wirst Du doch nicht wollen!

Eine Ernährungsumstellung in diesem Zusammenhang ist sehr sinnvoll. Unter Soforttipps für mehr Wohlbefinden findest Du weitere wertvolle Hinweise für die Gesundheit.

Solltest Du jedoch eine professionelle Unterstützung in Anspruch nehmen willst, so melde Dich einfach.

 

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Quellen:

Pubmed.gov, Journal of Psychoactive Drugs, 2010 Jun; 42(2):147-51. »Sweet preference, sugar addiction and the familial history of alcohol dependence: shared neural pathways and genes«, von JL Fortuna.

Calorie Count. About. Com, »Calories in Really Raw Honey«

Pubmed.gov, Biotechnology Research International, 2011: 917505. »Antibacterial Efficacy of Raw and Processed Honey«, DP Mohapatra, V Thakur, et al.

Pubmed.gov, Journal of the American Dietary Association, 2009 Jan; 109(1):64-71. »Total antioxidant content of alternatives to refined sugar«, KM Phillips, MH Carlsen, et al.

Pubmed.gov, Journal of the American College of Nutrition, 2010 Okt; 29(5):482-93. »Effect of honey versus sucrose on appetite, appetite-regulating hormones, and post meal thermogenesis«, DE Larson-Meyer, KS Willis, et al.

 

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