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NanotechnologieDrucken

Sie gilt als eine der bedeutendsten Entwicklungen der Industrie mit ungeahnten Möglichkeiten. Nanopartikel bestehen aus einigen tausend Atomen oder Molekülen. Die Bezeichnung kommt vom griechischen Wort für Zwerg, nanos. Ein Nanometer entspricht einem millionstel Millimeter. Ein Nanopartikel ist etwa 100 Nanometer groß und damit 50.000-mal kleiner als der Durchmesser eines Menschenhaares.

Sie werden künstlich erzeugt

und verfügen über spezielle chemische und physikalische Eigenschaften, welche gerne in der Haushaltsindustrie verwendet werden. Es sind jetzt schon an die 800 Produkte und täglich werden es mehr wo die Nanotechnologie angewendet werden. Ganz besonders Unternehmen wie Nestlé und Unilever setzen Nanopartikel vielen Nahrungsmitteln zu, um die Fließeigenschaft, Farbe und Festigkeit zu verbessern bzw. die Haltbarkeit zu verlängern. So steckt Nano in Kochsalz, Gemüsepulver, Gewürzmischungen, Kaffeeweiser, Instantkaffee, Puderzucker und Suppenpulver.

Die „Winzlinge“ sind gefährlich

Eine aufrüttelnde Studie über die physikalischen Eigenschaften dokumentiert nicht nur die Vorteile sondern auch die Gefahren der neuen Technologie. Das deutsche Umweltbundesamt macht aufmerksam das die „Winzlinge“ die natürlichen Barrieren im Körper ohne weiteres überwinden können so z.B.: die Blut-Hirn-Schranke.

Nanopartikel sind in der Regel chemisch äußerst reaktiv und werden in der Regel leicht vom Körper aufgenommen. Höhere biologische Verfügbarkeit und größere biologische Aktivität können zu höherer Toxizität führen. Weiters können die Funktionsweise unseres Immunsystems und unkalkulierbare Langzeitschäden den Nanopartikel zugeschrieben werden. Experten sprechen über eine größere Gefahr als die Asbestseuche die europaweit viele Leben gekostet hat.

Quelle: Wunderwelt Wissen, Ausgabe Juli-August 2010 bzw.www.hessen-nanotech.de

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