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NahrungsergänzungenDrucken

Nahrungsergänzungen – sowie der Name sagt – ergänzen die Nahrung. Es stellt sich die Frage:

Warum soll man die Nahrung ergänzen

– diese hat doch alles, was notwendig ist. Das war auch sehr lange der Fall. Allerdings mit der Industrialisierung der Landwirtschaft hat sich das geändert – derzeit wird viel mehr auf die Gewinnmaximierung Rücksicht genommen als auf die Natürlichkeit und Qualität der Lebensmittel!

Apropos – Lebensmittel sollten, wie auch hier die deutsche Sprache uns präzise mitteilt – Mittler des Lebens sein. Bei Nahrungsartikeln, welche oft komplizierte Verarbeitungsprozesse bzw. lange Transportwege hinter sich haben, geht die Lebendigkeit verloren. Aus diesem Grund enthalten die heutigen Lebensmittel nur geringere Mengen an Vitaminen, Mineralstoffen und Spurenelementen, als es noch vor einigen Jahrzehnten der Fall war. Dadurch ist es dem Körper nicht möglich, richtig zu verstoffwechseln und es kommt zur Übersäuerung. Die natürliche Reaktion des Körpers sind die uns bekannten Zivilisationskrankheiten wie: Rheumatismus, Bluthochdruck, Übergewicht, Diabetes, Osteoporose, Depression und v.m.

Wozu Ballaststoffe?

Darüber hinaus führt der permanente Mangel an Ballaststoffen (es sind jene unverdaulichen Stoffe in unserer Nahrung, welche unter anderem die Aufgabe haben, den Speisebrei weiter zu befördern) zur Verschmutzung des Darmes. Es kommt zur schleichenden Selbstvergiftung und somit zu einer Überforderung der Leber. Ballaststoffe sind aber gleichzeitig die am schnellsten verderblichen Bestandteile der Nahrung. Sie werden daher in der Lebensmittelproduktion vorweg entfernt (geschälter Reis, Weißmehl usw.) um das Produkt haltbar zu machen.

Die konventionelle Landwirtschaft ist eine Belastung für Mensch und Umwelt!

Die konventionelle Anbauweise führt dazu, dass die landwirtschaftlichen Produkte (Naturgaben) mit einer außerordentlichen Portion Kunstdünger, Herbiziden, Pestiziden usw. vorbelastet sind. Dies führt zu einer chemischen Belastung – es sind Stoffe, die in unseren Körpern nichts verloren haben und die körpereigene Intelligenz (Homeostase) durcheinander bringen!

Damit ist es klar, dass Nahrungsergänzungen in den meisten Fällen durchaus sinnvoll sind. Nahrungsergänzungen sind nicht gleich Nahrungsergänzungen – obwohl sie gleich bezeichnet werden und als solche zugelassen sind. Entscheidend ist die Bioverfügbarkeit der eingenommenen Naturstoffe, d.h. ob unser Körper sie gut verwerten kann. Widrigenfalls belasten sie nur die Ausscheidungsorgane, wie das z.B. bei synthetischen Vitaminen der Fall ist.

ehrenberger

Um eine hohe Bioverfügbarkeit zu garantieren, müssen die Früchte und Pflanzen (Ausgangsstoffe) in der Herstellung entsprechend vorsichtig behandelt werden – z.B.: nicht über 42°C erhitzen, denn dadurch wird der Großteil der Vitalstoffe vernichtet.

Noch wirksamer sind BIO-Produkte aus BIO-Landwirtschat

All jenen, die keine “Pulverln” einnehmen wollen, stimme ich zu und das sollte auch die Zielrichtung sein. Das setzt aber voraus, dass flächendeckend biologische Landwirtschaft betrieben wird. Da wir es mit einer Vielfalt an Krankheiten, Bedürfnissen und unterschiedlichen Lebenssituationen zu tun haben, macht es Sinn, sich zumindest vorübergehend von der Natur helfen zu lassen.

Hier eine gute Möglichkeit: Dr. Michael Ehrenberger

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