Prev
Next

Ende von McDonald’s in BolivienDrucken

Es hat 14 Jahre gedauert, obwohl Verluste geschrieben wurden. Die Bolivianer haben es trotz massiver Werbung und günstigen Preisen besser gewusst und sich von dieser Fastfood – Sucht nicht anstecken lassen. Es waren an die 8 Filialen die geschlossen werden mussten, nicht einmal in den Großstädten wie La Paz, Cochabamba und Santa Cruz de la Sierra konnte sich McDonald’s durchsetzen.

Die bolivianische Bevölkerung blickt auf eine sehr lange Tradition der einheimischen Küche mit ihren wundervollen Geschmackserlebnissen, naturbelassenen Zutaten und ganz zu schweigen von der Verbundenheit des bolivianischen Volkes zu Mutter Erde. Dem gegenüber hat natürlich McDonalds nichts entgegen zu setzen.

In Bolivien wird traditionell sehr viel Zeit mit der Zubereitung der Mahlzeiten verbracht. Ein Großteil der Menschen lebt sowieso in ländlichen Regionen, wo auch die Zutaten vor der Haustüre wachsen. Die Bevölkerung in den Städten ist ein Nutznießer der natürlichen Lebensmittel und geht gerne um die Ecke oder einfach am Straßenrand essen, wo gerade eine Frau einen Tisch und vier Stühle aufgestellt hat und ihre Hausmannskost anbietet. Die Rahmenbedingungen sind gänzlich anders als bei McDonalds, dafür aber altbewährte Mahlzeiten aus frischen und lokalen Zutaten.

Unverständlich ist das Verhalten der restlichen Welt – vielleicht können wir von den Bolivianern doch noch was lernen? Die Zivilisationskrankheiten nehmen über Hand und wir wundern uns warum? Lebensmitteln werden genetisch verändert und wir glauben, sie sind natürlich. Ärzte dürfen, nein sie müssen bei klaren Diagnosen vordefinierte Medikamente verschreiben – das ist eher eine Entgleisung der Orthodoxen-Medizin. Auf die Idee, Knoblauch, Zwiebel oder Kren „zu verschreiben“ darf ein Kassenarzt nicht kommen. Es ist augenscheinlich, dass wir uns immer mehr von der Natur entfernen – ob das uns gut bekommen wird ist zu bezweifeln.  

Was können wir tun? 

Quellen

 

Share on FacebookShare on Google+Email this to someone

Kommentare

One Response to “Ende von McDonald’s in Bolivien”

  1. Adolf Müller sagt:

    Ich glaube, dass die Leute in Bolivien viel zu arm sind um sich McDonald leisten zu können. Ich selbst würde mir so etwas auch nicht kaufen obwohl ich mir das leisten könnte. Die angebotene Nahrung ist aus meiner Sicht völlig denaturiert und gegen unsere Gesundheit gerichtet.