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Das Märchen von gesunder MilchDrucken

Wenig wirksam gegen Osteoporose, dafür mit Inhaltsstoffen, die das Krebsrisiko steigern. So in kurzen Worten könnte man die Ergebnisse einer Havard-Studie zusammenfassen. Das Werbemärchen der Milchindustrie wird durch neue Studienergebnisse immer stärker angezweifelt.

Ein besonderes Argument der Fürsprecher von Milchkonsums ist der Inhaltsstoff Kalzium, das tatsächlich in hohem Maße in der Milch vorhanden ist. Wie sich jedoch herausstellte, allein der Grad der Kalzium-Aufnahmefähigkeit durch den Menschen ist viel geringer als bei Kälbern wohin die Milch auch hingehört. Wir sind die einzigen auf der Erde, die eine ART-Fremde Muttermilch trinken! Es ist daher auch kein Wunder dass wir die Kuhmilch bzw. das Kalzium aus dem Milch nicht gut aufnehmen können – ist nicht für uns gedacht!

Die Kalziumaufnahme ligt bei Milchprodukten nur bei 30%, während bei Brokkoli, Rosenkohl und Blattsalaten bis 60 Prozent Ausbeute erreicht werden.

Wissenschaftliche Erkenntnisse lösen den Mythos von der gesunden Milch auf 

Eine Studie der Harvard University meldet gar Zweifel an der generellen Wirkung des Kalziums an. Die Wissenschaftler der Harvard Public School for Health testeten 75.000 Frauen über einen Zeitraum von zwölf Jahren hinsichtlich des Effektes von Milch auf ihre Knochen. Wie sich zeigte, wurden die Knochen der Testpersonen nicht widerstandsfähiger, sondern waren sogar einem höheren Bruchrisiko ausgesetzt als die Vergleichspersonen. Erklärt wird dieser Zusammenhang mit der Übersäuerung des Körpers, der durch häufigen Milchkonsum ausgelöst wird. Zur Neutralisation entzieht der Körper den Knochen ihren Kalzium-vorrat, wodurch die Osteoporoseanfälligkeit steigt.

Für Menschen die an einer Laktoseintoleranz leiden (z.B.: in Deutschland 15 Prozent der Bevölkerung) ist Milch sowieso Tabu. Für alle anderen ist die Milch auch nicht so ohne weiteres, denn sie birgt gewisse Gefahren in sich. So weisen viele Milchprodukte einen hohen Anteil an gesättigten Fetten auf, einem Risikofaktor für Herzkrankheiten. Weitere Studien weisen darauf hin, dass Frauen durch die in der Milch enthaltene Laktose einem höheren Risiko von Eierstockkrebs ausgesetzt sein könnten. Bei Männern hingegen dürfte eine hohe Kalziumeinnahme – sei es über Milchprodukte oder über Gemüse – zu einer erhöhten Anfälligkeit für Prostatakrebs führen. In einer weiteren langfristig angelegten Harvard-Untersuchung mit 20.000 männlichen Teilnehmern wurde bei jenen mit mindestens zweimal täglichem Milchkonsum ein um 34 Prozent höheres Risiko auf Prostatakrebs festgestellt als bei jenen, die wenig oder gar keine Milchprodukte zu sich nahmen.

Harvards Ernährungsexperten behaupten auf ihrer Website, sie seien komplett unabhängig von Interessen der Milchwirtschaft. Die Ergebnisse ihrer Arbeit scheinen dies zu bestätigen. Und man liefert auch zahlreiche Vorschläge für Ersatzprodukte für die Kuhmilch: von Soja- über Reis- bis hin zu Hafermilch stehen heute bereits einige Ausweichmöglichkeiten in den Regalen. Der Milchwirtschaft könnten die gehäuften Studien zu den Schattenseiten ihres Produktes jedenfalls erhebliches Kopfzerbrechen bereiten.

Quelle:

http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2013/10/28/harvard-milch-von-der-kuh-ist-nicht-gesund/comment-page-6/

http://wegedergesundheit.com/es-geht-um-ihre-knochen-ruckenschmerzen-osteoporose-gelenkschmerzen/

http://wegedergesundheit.com/das-grose-gerson-buch/

http://wegedergesundheit.com/ernahrung-fur-mensch-und-erde/

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